Einige von Euch haben es bereits gesehen, ich habe die letzten Wochen mein leichtes Notebook in der Handtasche gegen ein Tablet von Samsung getauscht und wollte herausfinden, ob es für einen Blogger möglich ist, den Alltag „nur“ mit einem Tablet zu bewerkstelligen, anstelle von Laptop oder großem stationären PC. Im ersten Teil möchte ich euch heute, die Erfahrungen schildern, die ich bei einem Tag in der Stadt gemacht habe, bevor ich dann im zweiten Teil auch probiere, was man als Fashionblogger damit machen kann.

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Einige von Euch haben mich gefragt, als ich das erste Bild nach Instagram hochgeladen habe, ob es möglich ist, damit auch Emails zu beantworten und ob es vor allem komfortabel ist. Für mich war es bisher auch immer „Gewohnheit“, den Laptop in den Hotels mitzunehmen, morgens zum Termin den Laptop in der Handtasche zu packen und gleichzeitig ein Notizbuch oder Block für schnelle Notizen, für die man den Laptop nicht nutzen konnte oder wollte. Für eine kurze Präsentation hat sich bis dahin auch mein IPAD geeignet, aber um unterwegs einen Blogpost zu schreiben, war es mir einfach zu klein und umständlich. Dann doch eher Laptop.

Umso vorsichtiger war ich natürlich, als man mir sagte, es wäre ohne große Umstellung möglich, meinen Alltag, auch bei einer Städtereise oder während eines Fashionweek-Events zu bewältigen und ich würde mein Notebook nicht vermissen.fff Da im Moment keine großen Fashionshows sind, werde ich euch zunächst den Städtetrip zeigen und über die Fashionweeks und Catwalks zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal aufgreifen.

Also den Laptop auf dem alle Daten enthalten waren, im Hotel liegen lassen, das Telefon für meine spontanen Instagram-Fotos und das Tablet in die Handtasche und dann München einmal von einer anderen Seite erkunden. Der erste große Vorteil – das Gewicht. Die Handtasche ist sowieso schon immer zu schwer, da freut man sich über 1000 Gramm weniger in der Handtasche sicherlich. Auch wenn in den ersten Minuten immer wieder das Gefühl aufgekommen ist, ich hätte etwas vergessen, da die Tasche zu leicht war, aber man gewöhnt sich daran 🙂

Mein erster Termin sollte am Morgen bei einer PR-Agentur sein, die Präsentation und der Workshop waren auf dem Tablet enthalten. Ich persönlich, ein wenig nervös, da ich es noch nie ausschließlich über ein Tablet gemacht habe und das Ergebnis war durchweg positiv. Im Gegensatz zum unpersönlichen Beamer an der Wand (was mit dem Tablet aber auch möglich wäre), sitzt man etwas enger zusammen, in runder Gruppe und kann die Beispiele „persönlich“ erklären und sich viel genauer austauschen. Damit hätte ich nicht gerechnet und es kam im Gespräch auch viel besser an. Bisher hatte ich meinen Laptop noch nicht vermisst und das Feedback anschließend durchweg positiv. Es hatte wohl niemand gemerkt, dass ich vorab etwas nervös war und es zum ersten Mal nur über das Tablet gemacht habe (spätestens jetzt dürfte es jedoch bekannt sein)… aber diese Runde geht klar an das Tablet.

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Da die Zeit bis zum nächsten Meeting noch ausreichend war, wollte ich ein zweites Frühstück machen und schnell einmal die Emails checken. Dort gibt es doch WLAN, also zumindest einmal in die Emails schauen und eventuell kurz eine Antwort senden. Mehr wird nicht möglich sein, schließlich habe ich ja keinen Laptop dabei und alles mit zwei Fingern einzugeben, wäre mir bei manchen Emails zu aufwendig – dann muss die Antwort ein paar Stunden warten. Nachdem ich meinen Kaffee und ein Croissant hatte, schnell das Tablet aus der Tasche genommen und dann erst realisiert, ich hätte mir auch eine schöne Bank suchen können, denn schließlich benötige ich gar kein WLAN, dank LTE Anschluss und entsprechender Karte. Der Gedanke – nur mit zwei Fingern die Emails beantworten, ist auch nicht nötig, da meine Schutzhülle eine komplette Tastatur ist. Daran muss ich mich erst noch gewöhnen – ein Tablet, wie ein Laptop – fast genauso groß wie ein 11″ Laptop und auf den ersten Eindruck deutlich praktischer…

Die Emails, zugegeben, habe ich selten so schnell und effizient beantwortet, der Abgleich mit meinem Postfach daheim oder auf dem Smartphone ohne große Probleme, auch der IMAP-Abgleich ging schnell. Das hätte ich nicht erwartet und obwohl die Tastatur ca. 2cm schmaler ist, als die Tastatur meines Laptops, kann man doch sehr schnell darauf schreiben. Ein weiterer Punkt, der an öffentlichen Orten sofort auffällt ist, Ihr seid die Attraktion – kaum jemand kennt bisher die Kombination aus einem Tablet (in gold-bronze) mit einer Einsteck-Tastatur und Ihr werdet regelmäßig angesprochen. Ob es praktisch wäre, wie lange der Akku der Tastatur hält (unendlich – ca. 100 Stunden Dauerschreiben!) und ob man wirklich darauf schreiben kann. Man kann und man kann es besonders gut. Ich habe es ein paar Tage später auf meiner Reise nach Frankfurt getestet und dort auch das gesamte Interview zunächst als Notizen mitgeschrieben und anschließend auch den Bericht über die WordPress-APP (kostenlos im Google-Play-Store) ausformuliert und online gestellt. Ich hätte es auch nicht geglaubt, aber man gewöhnt sich sehr schnell an die Tastatur.

Die Emails also äußerst schnell beantwortet, das Tablet zusammengeklappt und durch die Tastatur gut geschützt, wieder in die Handtasche gepackt. Noch ein kurzer Spaziergang über den Viktualienmarkt, bevor es zum nächsten Termin geht. Ich muss zugeben, auch wenn ich mich in München einfach nicht heimisch fühlen werde, über den Viktualienmarkt gehe ich immer wieder gerne und mache auch gerne Fotos, ob für Instagram, Blogposts oder mein privates Fotoalbum und dieses Mal habe ich das Bild auch direkt hochgeladen. Anschließend, ein Spaziergang über den Marienplatz und ich weiss nicht, wie häufig ich bereits das Rathaus fotografiert habe, aber es macht einfach immer wieder Spass. Ein besonderes Bauwerk, dazu der weiss-blaue Himmel, perfekt für das nächste Foto auf Instagram.

Bei dem ganzen Spass mit dem Tablet und der vielen Möglichkeiten für ein schönes Foto, hätte ich fast den nächsten Termin verpasst, aber es war zum Glück nicht weit und ich habe es noch passend geschafft. Hätte ich doch nur einmal den Termin direkt eingestellt – naja – für das nächste Mal kenne ich noch einen Vorteil im Vergleich zu meinem Laptop. Terminplaner und zur Not auch – „Google Maps“ 🙂 …

Durch den direkten Anschluss mit LTE habe ich mich bei meinem Tablet direkt daran gewöhnt, die wichtigsten Notizen entweder nur noch in Google Docs zu schreiben, da diese sich dort sofort überall abgleichen und die praktische Funktion für Notizen per Hand. Sicherlich kennt Ihr es auch, schnell eine Telefonnummer noch notieren, eine Emailadresse oder sich Notizen in ein PDF-Dokument zu machen. Bisher war immer mein Block dann doch dabei und später wurde wieder alles brav in den Laptop übertragen. Bei meinem Samsung Galaxy Tab S habe ich mich daran gewöhnt, direkt die wichtigsten Stellen in den Texten zu markieren und später auch so wieder auf dem PC vorzufinden.

Ich muss ganz ehrlich sein und hätte nicht erwartet, dass das Tablet bei mir seit Wochen ein ständiger Begleiter in der Handtasche geworden ist und ich mein altes Telefon nur noch selten für Notizen oder ähnliches raussuche. Wer meine Videos auf YOUTUBE kennt, wird sicherlich gesehen, dass ich meine Notizen für die Tutorials seit Wochen nur noch auf dem Tablet mache und das hat für mich einen sehr großen Vorteil. Egal wo ich einmal ein paar Minuten Wartezeit habe, ob ich in der Bahn sitze oder am Flughafen, das Tablet ist nicht so groß und doch groß genug um schnell etwas zu notieren, sich noch Stichpunkte aufzuschreiben und durch das Konzept mit der Tastatur gleichzeitig als Schutzhülle, kann der Text auch schnell einmal etwas länger werden.

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Ein Laptop gegen ein Tablet für den Alltag tausche – niemals – war mein Gedanke und ich hatte wirklich ein ungutes Gefühl dabei, zu sehr habe ich mich an mein Laptop gewöhnt gehabt, aber ich bin auch bereits für Neuerungen und Möglichkeiten, meinen Alltag zu vereinfachen. Früher habe ich viele Blogposts gedanklich immer bereits in Wartepausen begonnen, aber musste dann den „Faden“ wieder aufgreifen, wenn ich vor dem Laptop saß und in Ruhe arbeiten konnte. Heute nutze ich mein Tablet fast durchgehend, habe WORDPRESS als App im Dauereinsatz und schreibe viele Blogposts direkt unterwegs. Nur noch etwas Bildbearbeitung später und dann geht der Post auch direkt online (wie auch dieser Bericht wieder komplett über die Tastatur des Tablets geschrieben ist) – unglaublich, aber ich merke keinen Unterschied mehr…

Für mich ist die Möglichkeit mit der Tastatur, dem – WAHNSINNIGEN – Display in puncto Auflösung und Farben eine absolute Arbeitserleichterung im Alltag geworden. Viele Dinge, die ich immer umständlich in den Laptop eingegeben habe, mache ich nun direkt online und ein Blogpost wird von mir unterwegs geschrieben. Das Ergebnis, am Abend einfach ein wenig mehr Zeit für neue Berichte oder auch, um einfach mal einen Film online zu sehen.

Ich werde euch zukünftig noch zeigen, wie ich auch das Tablet in Verbindung mit Mode nutze und wie man arbeiten kann und gleichzeitig auch Musikvideos und TV-Programme schauen… äußerst praktisch! Endlich ein wenig Motivation bei langen Recherchetexten… aber davon erzähle ich Euch in Zukunft noch einmal… 🙂 bis bald Eure V.

P.S.: Die Fotos in der oberen Galerie sind direkt mit dem Samsung Galaxy TabS entstanden. So habt Ihr auch einen ersten Eindruck direkt von der Kamera. Die Bilder sind unbearbeitet und nur auf 360kb reduziert.

Das in dem Beitrag vorkommende GALAXY Tab S wurde dem Ersteller des Beitrages von der Samsung Electronics GmbH zur Verfügung gestellt.