Immer wieder werde ich gefragt, wie ich meine ganzen Fotos und Blog-Inhalte sichere, wenn ich mehrere Tage hintereinander unterwegs bin und ob ich keine Sorge vor „Datenverlust“ habe. Neben diversen SD- und Compact-Flash für meine Kameraausrüstung setze ich auch auf zwei Festplatten. Neben einer SSD-Festplatte als externe Lösung an meinem MAC-Laptop nutze ich seit ca. 6 Wochen auch eine Seagate SEVEN Festplatte.

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Für mich ist es einfach wichtig, alle Fotos so lange im Original vorliegen zu haben, bis diese bearbeitet und auch in Blogposts verarbeitet wurden. Somit entsteht schnell einmal bei einer Hotelvorstellung inklusive Videoclips 50-60 GB an Daten, die natürlich erst einmal zwischengelagert und gespeichert werden möchten.

Ich habe die Erfahrung vor einigen Jahren machen müssen, dass ich einige Daten einmal verloren hatte und nur noch mit viel Glück durch ein Backup wiederherstellen konnte, doch einige Fotos sind als Original nicht mehr vorhanden – seit dem Moment sichere ich manche Fotos lieber drei Mal, als einmal noch die Zeit durch ewig lange Suche und Backups zu verlieren.

Eine interne SSD Festplatte im Laptop ist gut (und bei Apple leider sehr teuer), dazu eine weitere externe SSD Festplatte als externe Basis im Einsatz. Hinzu kam eine externe Festplatte (keine Seagate-Platte) mit 3TB, die jedoch durch das Kunststoffgehäuse und große Bauform sehr empfindlich gegen Stöße ist und schon zwei Mal durch Amazon innerhalb der Garantie ausgetauscht werden musste. Das Gehäuse ist für den Schreibtisch sicherlich gut, für meinen Reisealltag vermutlich aber nicht perfekt geeignet.

Als Seagate während der CES 2015 in Las Vegas die neue Seagate SEVEN Festplatte, die auch bewusst für den Reisealltag gedacht ist, vorgestellt hat, war ich interessiert und wollte die Festplatte unbedingt einmal ausprobieren. Nur 7mm dick das Gehäuse, hartes Metall in der Außenschale und kein externes Netzteil notwendig. Die Stromverbindung über das USB 3.0 Kabel (aus Nylonmaterial) schnell und jederzeit hergestellt, das Laufwerksgeräusch minimal zu hören.

Da es bei mir primär um die Haltbarkeit und nicht die Geschwindigkeit der externen Festplatte ankommt, ist es für mich sekundär, wie viele MB/s transferiert werden können. Für mich ist entscheidend, wie haltbar ist die Festplatte im Reisegepäck, wie gut muss diese gepolstert werden und wie viel hält das Gehäuse aus.

Ich habe die Festplatte Seagate SEVEN nun seit Erscheinungstermin in Deutschland im Reisegepäck und die Festplatte wurde im Koffer auf Flugstrecken, in der Handtasche auf dem Weg zum Meeting oder auch im Business-Koffer zwischen Laptop und Zubehör transportiert, unabhängig ob „Schotterstrecke“ oder Parkettboden, ob warm oder kalt, ob Straßenbahn oder Limousine.

Die Festplatte musste einfach mit – und für einen zusätzlichen Schutz oder eine gesonderte Tasche habe ich meistens keine Zeit und auch keine Lust – die Festplatte oder Eletronic-Gadgets müssen sich einfach meinem Tagesablauf anpassen können.

Die Besonderheit der Festplatte ist für mich auch das schlichte Design, welches im Tiefziehverfahren hergestellt wird und Raum für die nur 5mm hohe Festplatte ermöglicht. Wer einen Mac-Laptop nutzt, wird das schlichte, metallische Design neben seinem Laptop zu schätzen wissen. Als Vergleich seht Ihr am unteren Bild einmal eine handelsübliche AA-Batterie neben der neuen Seagate SEVEN Festplatte.

Ich werde die Festplatte die nächsten Wochen weiter einigen Tests und Belastungen unterziehen und Euch dann bei Veränderungen darüber informieren. Die Festplatte erhaltet Ihr natürlich im Onlineshop von Seagate, wie auch bei vielen anderen Anbietern.

Mein momentanes Fazit ist – perfekt als externe Festplatte für unterwegs. Für den heimischen Schreibtisch würde ich natürlich eine andere Größe bevorzugen, aber für die Reise perfekt!

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