In den letzten Wochen wurde ich immer wieder bei Treffen oder auch per Email gefragt, warum ich von einem iPhone auf ein Android Phone gewechselt habe. Sätze wie, dass kann ich mir gar nicht vorstellen, die Qualität vom iPhone ist viel besser, alle anderen Geräte ist pures Plastik, einmal iPhone immer iPhone gab es ständig. Aber auch Fragen, warum hast du gewechselt, bist du wirklich zufrieden und wie ist die Kamera in deinem Samsung Note4 kamen immer häufiger auf.

Daher möchte ich Euch einfach einmal die Fragen erklären und Euch auch in den nächsten Tagen ein paar Tipps geben, wie Ihr einfach von iOS auf Android Eure Daten übertragen bekommt und ein Fazit für meinen Wechsel ziehen.

iPhone iOS zu Android - Umstieg von iPhone 5 und iPad zu Samsung Galaxy Note 4 und Samsung Galaxy Tab S - Tutorial und Step-by-Step Anleitung - Daten umziehen zu Android - Google Konto

Die Zeiten von Blackberry und iPhone, sowie iPad

Ich selbst nutzte nach Zeiten mit Blackberry, direkt das iPhone 3GS und bin dann über iPhone 4, 4S und iPhone 5  immer bei Apple geblieben und hatte auch direkt mit dem ersten iPad, welches es gab angefangen. Die Laptops natürlich von Apple, genauso ein iMac lange Zeit auf dem Schreibtisch und auch überzeugt und zufrieden.

Daher war für mich die Frage nach einem Wechsel an sich nicht nötig. Ich war mit den Geräten und gerade auch dem Support in den Apple-Stores sehr zufrieden, bis es die ersten Probleme mit dem iPhone 5 nach gut 13 Monaten gab und ich, über die sonst relativ kulante und freundliche Art, etwas entsetzt war. Nach Problemen im Display oder mit der Kamera (eingeschweißtes Haar in der Kameralinse) gab es immer die Standardantwort, tauschen ja, ab 249 EUR und so war ich zumindest offen, mir einmal zu überlegen, was gäbe es noch für Hersteller und bin ich bereit für einen Wechsel.

Erste Erfahrungen mit Android – erster Kontakt mit einem Samsung Galaxy Tab S

Da für mich sowohl beim Smartphone, wie auch Tablet, einerseits die Kamera, wie aber auch die Bildschirme extrem wichtig sind (gerade für Vorträge, Meetings, etc.) – sollte mein Hauptaugenmerk darauf liegen. Wie meine Eindrücke vom Samsung Galaxy Tab S waren, habe ich Euch bereits beschrieben und habe die nächsten Monate dann einerseits Apple für mein Smartphone genutzt, andererseits Samsung und Android für mein Tablet und zum ersten mal ein iPad nicht mehr vermisst.

Die Reaktionen, die man bekommen hat, wenn ich die Bildqualität auf dem Samsung Galaxy Tab S gezeigt habe – waren schon gravierend. Verwunderung über die intensiven und klaren Farben – jedes Bild aus dem Foodblog oder auch Hotelberichte lebten direkt.

Es war gerade für die Bildbearbeitung sehr praktisch für mich, viele Bilder direkt aus der Dropbox verarbeiten zu können, eine automatische Bildsicherung auf dem Tablet zu haben und die wichtigsten Dokumente noch auf dem Laptop schreiben zu können, aber dann mit Drag-and-Drop auf das Samsung Galaxy Tab S zu übernehmen. Ich hatte einfach eine externe Platte mit einer 32GB Mini-SD-Karte als Erweiterung.

Einfach die Bilder, Tabellen, Dokumente, wie auf einen USB-Stick nun direkt auf den Tablet nehmen, wurde für mich zur Gewohnheit und mehr und mehr Dinge habe ich unbewusst mit dem Tablet, anstelle des Smartphones gemacht und war mit der Kombination zufrieden.

Auf Bahnfahrten und kurzen Flügen ersetzte das Galaxy Tab S häufig meinen Laptop, die Schutzhülle wurde zur Tastatur und schnell waren Notizen zu einem Gespräch gemacht, eine paar Emails beantwortet oder auch Gedanken für einen neuen Blogpost notiert. Ich war nach mehr als fünf Jahren zumindest offen, mir einmal auch andere Hersteller als Apple für ein Smartphone wieder anzusehen.

Schwerpunkte für die Bewertung: Kamera, Display, Akku-Laufzeit

Ich hatte mir als „Ziel“ gesetzt, mein iPhone5 durch ein neues Gerät nach Weihnachten zu ersetzen und so ergab sich die Möglichkeit bei zwei Events mit Schwerpunkt Fitness und Food in München und Streetphotography in Berlin noch einmal die verschiedenen Samsung Galaxy Smartphones (S5, Note 4, Note 4 Edge und K-Zoom) detailliert auszuprobieren.

SAMSUNG Galaxy Event Berlin - Alte Fleischfabrik und Food-Workshops - Geräte im Einsatz - Samsung Galaxy S5, K Zoom und Note4 - Aufnahmen Berliner Loft

Mein Schwerpunkt für die Entscheidung, welches Smartphone ich nehmen möchte, wurde vor allem von drei Faktoren beeinflusst.

  • Qualität der Kamera und Möglichkeiten
  • Display
  • Akku-Laufzeit

Alle anderen Faktoren, wie z.B. Benutzeroberfläche, Emails, APPs, etc. war erst einmal untergeordnet, genauso die Größe ob 4.7″, 5″ oder gar 5.7″. Ich wollte vor allem ein Smartphone nutzen, mit welchem ich zufrieden bin und gute Fotos bei Tag und bei Nacht (siehe Nachtfotos aus Berlin) machen kann.

SAMSUNG Galaxy Event Berlin - Alte Fleischfabrik und Food-Workshops - Geräte im Einsatz - Samsung Galaxy S5, K Zoom und Note4 - Aufnahmen Berliner Loft

Ob interner, festeingebauter Akku oder wechselbarer Akku, war für mich erst einmal zweitrangig, wichtig war nur, dass ich problemlos auch einen Arbeitstag überstehen kann ohne direkt immer den externen Akkupack in der Handtasche suchen zu müssen.

Von der Kamera-Funktion hat mir bei den beiden Workshops natürlich die Samsung Galaxy K-Zoom gefallen, ist mir für den Alltag jedoch zu unhandlich, die Entscheidung, wenn es ein Samsung Gerät werden sollte, lag zwischen dem Samsung Galaxy S5 und dem Note 4, das Note 4 Edge war mir persönlich zu dem Moment fast eine Spur zu modern. 🙂

Für mich gab es dann nur noch die Überlegung, ob iPhone 6 oder iPhone 6 Plus, Samsung Galaxy S5 oder Note 4. Ein Besuch im Apple-Store in München und ein paar Gespräche mit iPhone 6 Plus Besitzern gab dann den Ausschlag, ich möchte ein Wechsel probieren.

Im direkten Vergleich und für meinen persönlichen Nutzen mit vielen Kameraanwendungen, vielen Gesprächen und Meetings habe ich mich schließlich für das große Galaxy Note 4 mit 5.7″ Display entschieden.

Die Frage, zu groß für die Jeans oder Tasche brauchte ich mir nicht stellen, mein Smartphone ist immer in meiner Handtasche verpackt oder in einer großen Jacken- und Manteltasche, aber es stimmt – 5.7″ sind wirklich groß – richtig schön groß.

Weitere Vorteile beim Samsung Galaxy Note 4

Die Vorteile sollten sich jedoch erst auf Dauer immer weiter rausstellen und haben am Ende einen zusätzlichen Mehrwert für mich ergeben und die Entscheidung noch weiter bestätigt haben.

Bei der Beschreibung des Samsung Galaxy Note 4 habe ich auf viele Besonderheiten noch gar nicht so einen großen Wert gelegt, fand es schön, dass es die Faktoren und Optionen gab, es wäre im ersten Moment für mich jedoch kein Kaufkriterium gewesen. Doch nach einigen Monaten im Einsatz, möchte man viele Dinge nicht mehr missen oder zumindest eine Alternative kennen

Samsung Galaxy Note 4 – S-PEN / PENCIL

Note 4 – PENCIL / S-PEN – schnell einmal eine Notiz machen, Stichworte vom Gespräch schnell und handlich aufzeichnen und dem Gesprächspartner schnell per Email versenden. So einfach! Für mich eine weitere interessante Option – Korrekturen an Bildern oder Präsentationen kurz vermerken und zurücksenden.

Die geliebten gelben „Post-IT“ Zettel haben bei mir wieder absolut an Wert gewonnen. Ich habe auf meiner Startseite vier Post-IT Zettel auf dem Smartphone liegen, die immer wieder mit „TO-DOs“ gefüllt werden und schnell abgearbeitet werden. Anschließend durchstreichen oder radieren – perfekt.

Ich bin von dem Prinzip so begeistert, dass ich mir dauerhaft gut vorstellen könnte, mein Samsung Galaxy Tab S 10.5 Wifi/LTE gegen das größere Tablet Note Pro 12.2 Wifi zu ersetzen. Perfekt für Brain-Storming, Workshops und Präsentationen. Ich bin von diesem Konzept absolut überzeugt.

iPhone iOS zu Android - Umstieg von iPhone 5 und iPad zu Samsung Galaxy Note 4 und Samsung Galaxy Tab S - Tutorial und Step-by-Step Anleitung - Daten umziehen zu Android - Google Konto

Samsung Galaxy Note 4 – HEALTH und Fitness APP / Herzfrequenz

Health / Fitness – wer wie ich, viel unterwegs ist, häufig in Meetings und Gesprächen sitzt oder auch im Flugzeug, der Bahn und im Auto ist häufig am Abend nicht mehr motiviert noch in das Fitness-Center des Hotels zu gehen oder eine Runde spazieren zu gehen. Die eingebaute APP „S Health“ fordert den Benutzer bei Beginn auf, ein Schrittziel für den Tag festzulegen und protokolliert diese, bzw. fordert auch einmal nach vorher eingestellter Zeit auf, sich zu bewegen.

Auch wenn ich mir von einem Smartphone nicht unbedingt vorschreiben lassen möchte, was ich zu tun habe, so schaut man doch häufiger abends noch auf das Smartphone und wenn man sieht, es fehlen noch 2000 Schritte zum Tagesziel, so wird doch häufiger noch einmal eine Runde gelaufen oder das Fitness-Studio aufgesucht.

Food-Photography - Food and Smartphones, Foodblogger, Lifestyleblogger, Samsung Wearables und Smartphones für die Fotografie - Erlebnis-Workshop in München, Lifestyle-Blog

Für mich persönlich, bekommt auch der Aspekt „Gesundheit“ eine immer höhere Bedeutung – schnell einmal die wesentlichen Werte überprüfen (ob Puls, Sauerstoffgehalt, Gewicht, Stressfaktor, UV-Bestrahlung, etc.). Auch wenn die Werte sicherlich nicht 100% genau sind, so hat man einen guten ersten Eindruck und kann entsprechend reagieren.

Ein großer Vorteil ist die Anbindung an die  Samsung Gear S, die Fitness- und Smartwatch von Samsung, die es nun schon in der dritten Version gibt und die „Tagesaktivitäten“ aufzeichnet, aber natürlich auch Anrufe entgegen nimmt, Emails anzeigt, etc. – vielleicht stelle ich Euch die Gear S mit über 48 Stunden Laufzeit auch noch einmal gesondert vor.

Food-Photography - Food and Smartphones, Foodblogger, Lifestyleblogger, Samsung Wearables und Smartphones für die Fotografie - Erlebnis-Workshop in München, Lifestyle-Blog

Samsung Galaxy Note 4 – Musik mit Deezer / Streaming

Wie auch in meinem gesonderten Posting zum Umzug von iOS zu Android bereits beschrieben, habe ich zwar meine gesamte Musiksammlung mit fast 15.000 Titeln von iTunes Match zu Google Music umgezogen, doch Deezer macht es für mich natürlich um ein vielfaches einfacher (bereits beim Samsung Galaxy Note 4 für sechs Monate inklusive).

Immer wieder eine aktuelle Playlist herunterladen, dann in der Bahn hören, perfekt. Die Kopfhörer, die beim Samsung Galaxy Smartphone bereits enthalten sind, auch für kleine Ohren durch die Adapter gut geeignet. Eine gute Möglichkeit, die ich mir in den nächsten Wochen noch detaillierter, gerade auch für die Tage im Fitness-Studio, im Hotel, bei Telefonaten oder auch einfach zum Musikhören in der Bahn oder im Flugzeug noch genauer ansehen möchte, ist Samsung Gear Circle.

Durch Zufall hatte ich von einer asiatischen Freundin davon gehört und dort „nutzt es jeder“. In Deutschland ist das Bluetooth-Kopfhörerset mit Halsreif und Magnetverschluss noch nahezu unbekannt. Eine gute Möglichkeit für Jogger oder auch jeden, der einen stylischen Kopfhörer für das Smartphone sucht – ohne Kabel.

Samsung Galaxy Smartphones – Gerät laden mit Induktion

Ein Zeichen in die richtige Richtung, endlich stehen die Ladegeräte wieder am vorgegeben Platz. Das Handy nur noch auf den Schreibtisch legen oder in einigen Radisson Hotels bereits nur noch auf den Meeting-Bereich oder die Tische. Neuerdings verfügen auch viele Lampen von IKEA bereits über die Möglichkeit mit Induktion zu laden.

Perfekt – nicht mehr jeden Abend das Ladeteil am Bett einstecken, einfach nur noch auf die Station legen und am nächsten Morgen vollständig geladen, wieder ins Büro mitnehmen. Das Ladeteil für den Notfall in der Handtasche, denn 50% Akkuladung in 30 Minuten nachgeladen, kannte ich bisher noch nicht und habe diese Option schon einige Male sehr zu schätzen gewusst.

Seit der Umstellung von iPhone auf Samsung Galaxy Note 4 hat mein Akkupack keinen Einsatz mehr gehabt. Ich wollte einen guten Akku bei meinem Gerät haben und habe einen sehr guten, ausdauernden Akku erhalten, der sich zusätzlich noch extrem schnell laden lässt (weniger 105 Minuten für eine komplette Ladung von 0 auf 100%, andere Smartphones liegen bei 150-180 Minuten).

Beim neuen Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge ist die Rückseite bereits enthalten, beim Note 4 kann die Hülle gegen eine „induktionsfreundliche“ Hülle ausgetauscht werden.

iPhone iOS zu Android - Umstieg von iPhone 5 und iPad zu Samsung Galaxy Note 4 und Samsung Galaxy Tab S - Tutorial und Step-by-Step Anleitung - Daten umziehen zu Android - Google Konto

FAZIT – Umstieg von iPhone zu Samsung Galaxy Note4

Für mich war der Wechsel nach fünf Jahren mit iPhone und iTunes eine Umstellung, die ich mir jedoch deutlich schwieriger vorgestellt habe. Es war für mich lange Zeit einer der Faktoren, warum ich nicht von iOS auf Android wechseln wollte. Mich wieder an ein neues Betriebssystem gewöhnen, alle APPs, die ich jemals für das iPhone gekauft habe, noch einmal neu kaufen und alle Daten neu einrichten.

Doch die Umstellung ging deutlich einfacher und schneller, als ich erwartet habe. Viele Apps die ich jemals gekauft habe, nutze ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr (und habe diese auch nicht vermisst).

Für alle Leser von Euch, die sich auch Gedanken machen, wie kann ich die Daten von meinem iPhone auf ein Android Telefon, wie z.B. auch das neue tolle Samsung Galaxy S6 Edge umziehen, habe ich eine Anleitung und ein Tutorial für den Umzug zu Android geschrieben. Einfach Schritt-für-Schritt folgen und Eure Fotos, Videos und auch die Musik von iTunes Match oder von Eurem Smartphone zieht ohne große Probleme um.

Ein weiterer wesentlicher Faktor, der mich meine bisherige Entscheidung noch nicht hat bereuen lassen, war der Preis zwischen den beiden Geräten. Für das große iPhone 6 Plus (64 GB) zahlt Ihr 899,00 EUR – für das Samsung Note 4 ca. 649 EUR (32 GB – zusätzliche 32 GB Micro-SD-Karte ca. 30 EUR). Bei über 200 EUR Preisunterschied und weniger Funktionen (fehlender S-PEN beim iPhone, keine Möglichkeit der Schnellladung) habe ich meine Entscheidung bisher nicht bereut.

iPhone iOS zu Android - Umstieg von iPhone 5 und iPad zu Samsung Galaxy Note 4 und Samsung Galaxy Tab S - Tutorial und Step-by-Step Anleitung - Daten umziehen zu Android - Google Konto

Die externen Hüllen können beliebig gewechselt werden. Ihr habt das vermutlich bei meinen ganzen Fashionlooks und auf Instagram schon gesehen habt, mal mint, mal pink, mal gold – und direkt nach Weihnachten erst einmal weinrot. Der Vorteil ist die austauschbare Rückseite beim Galaxy Note 4, jede neue Hülle wird einfach fest als Cover angedockt und hat auch unterschiedliche Funktionen, die Ihr dann im Gerät freischalten könnt.

Ich bin mit den wesentlichen Faktoren – Kamera, Akku und Display absolut zufrieden und kann mich immer mehr mit den zusätzlichen Eigenschaften anfreunden und vermisse – auch zur eigenen Verwunderung – das iPhone überhaupt nicht mehr. Die Umstellung ist innerlich viel schneller abgeschlossen worden, als ich es mir eigentlich vorgestellt habe.